Automatisierung von Controlling-Prozessen
Transparenz schaffen, Entscheidungen beschleunigen, Wettbewerbsfähigkeit sichern
In vielen Unternehmen ist das Controlling nach wie vor stark manuell geprägt. Daten werden aus unterschiedlichen Systemen zusammengetragen, in Excel aufbereitet, abgestimmt, korrigiert und erklärt. Dieser Ansatz funktioniert – solange Komplexität, Datenmengen und Entscheidungsdruck überschaubar bleiben.
Doch genau hier liegt das Problem.
Mit zunehmender Dynamik der Märkte (siehe z.B. Trendentwicklungen), steigender Datenverfügbarkeit und wachsender Anforderungen an Transparenz wird manuelles Controlling in den kommenden Jahren zu einem erheblichen Kosten- und Zeitfaktor. Unternehmen, die weiterhin große Teile ihrer Steuerung manuell abbilden, investieren einen wachsenden Anteil ihrer Ressourcen in Datenaufbereitung – statt in Analyse, Steuerung und Weiterentwicklung.
Gleichzeitig entsteht ein klarer Wettbewerbsnachteil gegenüber Organisationen, die frühzeitig in strukturierte, automatisierte Controlling-Prozesse investiert haben. Entscheidungen werden dort schneller getroffen, Zusammenhänge früher erkannt und Steuerungsimpulse rechtzeitig gesetzt.
Automatisiertes Controlling ist damit kein Effizienzthema mehr – sondern eine Voraussetzung, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Rolle des Controllings im Zusammenspiel mit dem Accounting
In der DACH-Region liegt die operative Steuerung von Planung, Forecast, Budgetierung und Liquidität häufig im Controlling. Es übersetzt Zahlen in Handlungsoptionen und macht wirtschaftliche Zusammenhänge für Management und Fachbereiche nutzbar.
Während das Accounting die verbindliche Ist-Datenbasis liefert, liegt die Stärke des Controllings in:
- Analyse und Interpretation
- Ableitung von Steuerungsimpulsen
- Bewertung von Szenarien und Entwicklungen
Fehlen klare Prozesse und automatisierte Datenflüsse, wird das Controlling jedoch häufig zur Kompensationsfunktion. Ein erheblicher Teil der Arbeit fließt dann in Datenbereinigung, Abstimmungen und Erklärungen – anstatt in echte Steuerung.
Ein leistungsfähiges Controlling benötigt daher strukturierte, konsistente und automatisierte Prozesse, die eine stabile Grundlage für fundierte Entscheidungen schaffen.
Unser Ansatz im Controlling
Wir verstehen Controlling nicht als Reporting-Funktion, sondern als aktives Steuerungsinstrument. Entsprechend setzen wir bei der Automatisierung nicht bei einzelnen Auswertungen an, sondern bei der Logik dahinter.
Unser Ansatz im Controlling fokussiert sich auf Entscheidungsrelevanz statt Datenfülle und folgt einer klaren Struktur:
- Analyse bestehender Controlling-, Planungs- und Steuerungsprozesse
- Identifikation von manuellen Engpässen, Medienbrüchen und Redundanzen
- Neugestaltung und Strukturierung von Steuerungs- und Entscheidungslogiken
- Definition klarer Kennzahlen, Verantwortlichkeiten und Nutzungskonzepte
- Bewusste manuelle Erprobung als Proof of Concept
- Automatisierung dort, wo sie Geschwindigkeit, Transparenz und Reproduzierbarkeit erhöht
- Integration in bestehende System- und Datenlandschaften
End-to-End-Automatisierungspakete für Controlling-Kernprozesse
Für besonders zeitintensive, wiederkehrende und zugleich steuerungsrelevante Kernprozesse im Controlling bieten wir klar definierte End-to-End-Automatisierungspakete an. Diese Prozesse sind zentral für Planung, Steuerung und Entscheidungsfähigkeit und prägen maßgeblich die Qualität des Controllings.
Die Pakete automatisieren jeweils einen vollständigen Controlling-Prozess von Anfang bis Ende und adressieren insbesondere:
- Datenbereitstellung und -konsolidierung aus unterschiedlichen Vorsystemen
- Strukturierte Aufbereitung von Ist-Daten für Steuerungszwecke
- Aufbau und Automatisierung von Management- und Bereichsreportings
- Budget-, Forecast- und Planungsprozesse
- Abweichungsanalysen und Soll-Ist-Vergleiche
- Definition, Berechnung und Nutzung von Kennzahlen und KPIs
- Szenario- und Simulationsmodelle zur Entscheidungsunterstützung
Alle genannten Prozesse sind gleichwertig zu verstehen. Welche Prozesse priorisiert werden, hängt von der individuellen Ausgangssituation, dem Reifegrad des Controllings und den Steuerungszielen des Unternehmens ab.
In der Praxis starten viele Unternehmen dort, wo der manuelle Aufwand hoch ist, Entscheidungsprozesse verzögert werden und der Nutzen einer Automatisierung besonders schnell sichtbar wird. Die Priorisierung erfolgt immer gemeinsam und auf Basis einer strukturierten Analyse.
Individuelle End-to-End-Prozessautomatisierung im Controlling
Nicht jeder Controlling-Prozess lässt sich sinnvoll als standardisiertes End-to-End-Paket abbilden.
Gründe hierfür können unter anderem sein:
- Unternehmensspezifische Steuerungs- und Entscheidungslogiken
- Individuelle Anforderungen der Geschäftsführung oder externer Stakeholder
- Komplexe oder heterogene Datenlandschaften
- Historisch gewachsene Reporting- und Planungsstrukturen
Unser Leistungsumfang umfasst:
- Detaillierte Analyse bestehender Steuerungs- und Entscheidungsprozesse
- Fachliche Konzeption von Kennzahlen-, Reporting- und Planungslogiken
- Aufbau oder Neugestaltung von Controlling-Prozessen
- Bewusste manuelle Erprobung als Proof of Concept
- Schrittweise Automatisierung und Integration
Mehrwert für Ihr Unternehmen
Durch die Optimierung und Automatisierung Ihrer Accounting-Prozesse erreichen Sie:
- Deutlich höhere Transparenz über Ergebnis, Kosten und Werttreiber
- Schnellere und fundiertere Entscheidungen
- Weniger Zeitaufwand für Datenaufbereitung und Zahlenabstimmung
- Mehr Fokus auf Analyse, Steuerung und Weiterentwicklung
- Eine höhere Reaktionsfähigkeit gegenüber Marktveränderungen
- Nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit auch bei steigender Komplexität